Rückblick

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Rückblick

 

Klein aber lebendig!

Seitdem Mehren und Schöneberg fusioniert haben, ist Hilgenroth die kleinste Kirchengemeinde im Kirchenkreis Altenkirchen. Weniger als 900 Gemeindeglieder sind zu verzeichnen. In den vergangenen 15 Jahren hat die Kirchengemeinde etwa 150 Gemeindeglieder verloren. Das ist bedrückend. Doch im Gemeindeleben merkt man dies nicht. Unsere Gottesdienste werden von vielen Menschen angenommen. Vor allem in Eichelhardt steigt die Teilnehmerzahl. Über 60 ehren- und nebenamtliche Mitarbeiterinnen engagieren sich. Wir haben zudem ein hervorragendes Spenden- und Kollektenaufkommen.

Advents- und Weihnachtszeit

Und so ging es auch in den Wochen der Advents- und Weihnachtszeit in unserer Kirchengemeinde bunt, manchmal festlich, oft fröhlich und lebendig zu.

Am 1. Adventssonntag gestaltete die Frauenhilfe einen schönen Gottesdienst, der vom Frauenchor Hilgenroth stimmungsvoll begleitet wurde.

Am 2. Advent fand die Adventfeier in Ölsen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Familiär und freundlich ging es zu, außerdem gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen.

Der Gottesdienst am 3. Advent in Eichelhardt wurde vom Projektchor unter Leitung von Brigitta Ludwig mitgestaltet. Das kam richtig gut an.

Nachmittags fand in der Hilgenrother Kirche der Adventsgottesdienst des Kindergartens Eichelhardt statt. Die Mitarbeiterinnen hatten den Gottesdienst kreativ vorbereitet und die Kinder brachten sich eindrucksvoll ein mit einem kleinen Krippenspiel und mit schönen Liedvorträgen.

Am Samstag vor dem 4. Advent gab es erneut die "Weihnachtszeit in Eichelhardt" mit Vorträgen u.a. von den Jagdhornbläsern und dem MGV Eichelhardt. Seit mehreren Jahren schon laden der Eichelhardter Gemeinderat und die Kirchengemeinde zu dieser Veranstaltung ein, bei der die Begegnung im Vordergrund steht. Viele fühlen sich angesprochen, zunehmend auch Gäste von außerhalb. Bis in den späten Abend war man beieinander.

Lebendig und bewegend war der Familiengottesdienst an Heilig-Abend. Sabine Stein und Marion Funk hatten mit zahlreichen Kindern- und Jugendlichen ein modernes Krippenspiel eingeübt. Gänsehaut erzeugten einmal mehr die Liedvorträge von Lisa Hassel und von Florentine Schumacher. Bemerkenswert war vor allem auch die Atmosphäre in diesem proppevollen Gottesdienst. Es herrschte trotz der vielen Kinder und fast feierlich Stimmung, kräftig wurde mitgesungen und mit großer Aufmerksamkeit den Liedvorträgen und den anderen Elementen des Gottesdienstes gefolgt. Eine ähnliche Stimmung herrschte auch später bei der Christmette, die musikalisch umrahmt wurde durch Instrumentalstück, die von Carla Stein (Flöte), Isabell Schneider (Klarinette) und Laura Weber (Akkordeon) vorgetragen wurden.

Der Abendmahlsgottesdienst am 1. Weihnachtstag wurde vom Posaunenchor mitgestaltet. Immer wieder ist es ein Erlebnis, wenn der sich einbringt. Auch dieser Gottesdienst war gut besucht. Insgesamt nahmen über 400 Menschen an den 3 Gottesdiensten am Heiligen Abend und am 1. Weihnachtstag teil.

Der Eindruck einer vitalen Gemeinde vertiefte sich am Neujahrstag. Bereits beim Abendmahlsgottesdienst, bei dem sich die Familie Ludwig mit mehrstimmigen Liedvorträgen einbrachte, herrschte Betrieb im Gemeindehaus in Eichelhardt. Der anschließende Neujahrsempfang diente der Gemeinschaft und vor allem dem Dank in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Familiengottesdienst an Heilig-Abend, der Gottesdienst der Frauenhilfe am 1. Advent, der Neujahrsempfang oder die "Weihnachtszeit in Eichelhardt" sind feste Termine, die seit geraumer Zeit zum Programm gehören. Dennoch ist dies alles andere als gleichförmige Routine. Es ist immer wieder ein neues und meist sehr wohltuendes Erlebnis.


Die Gemeindeversammlung - Ausblick


Am 19. Januar 2020 fand die jährliche Gemeindeversammlung statt. Zuvor gab es einen jener Gottesdienste, wie wir sie in der Vergangenheit des Öfteren erleben durften, der positiv überraschte. Fast 90 Menschen waren in das Gemeindehaus nach Eichelhardt gekommen. Brigitta Ludwig mit ihrem Projektchor sorgte für Stimmung, die Predigt sorgte für Nachdenklichkeit.
 
Gut besucht war auch die Gemeindeversammlung. Hier möchte ich persönlicher werden. In meinem Bericht an die Versammlung war ich bemüht, knapp aber umfassend Einblick zu geben in laufende Entwicklungen. Dies ist nicht ganz einfach, wenn zwar Tendenzen feststellbar sind, aber endgültige Entscheidungen noch nicht getroffen wurden. So werde ich frühesten mit dem 1. August 2020 in den vorzeitigen "Ruhestand" gehen, möglich ist aber auch eine "Verlängerung" bis Januar 2021. Vieles spricht dafür, dass Pfarrer Triebel-Kulpe aus Almersbach die Kirchengemeinde Hilgenroth mit übernehmen wird. Aber auch hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Aus meiner Sicht gewährleistet die Entscheidung, Brigitta Ludwig als hauptamtliche Kraft für die Jugendarbeit anzustellen, Kontinuität und Stabilität in diesem Arbeitsfeld. Ihre Chorarbeit belebt spürbar unser gottesdienstliches Leben.

Dass wir unsere Gebäude erhalten und natürlich auch weiter nutzen wollen, wird durch die Entscheidung des Presbyteriums untermauert, sowohl das Gemeindehaus in Eichelhardt wie auch später die Kirchen in Hilgenroth mit einem neuen Außenanstrich zu versehen.

Und zuletzt: feststeht, dass meine Frau und ich in Eichelhardt wohnen bleiben werden. Gerne werde ich auch in Zukunft Gottesdienste gestalten. Auch als Seelsorger und als Mensch, der gerne mit Jugendlichen zusammen ist, bin ich da. Mein Status ändert sich: ich bin nicht mehr der Pfarrer, sondern ein ehrenamtlicher Pastor.

Hans-Jürgen Volk
 

 

 
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