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Die Kirchengemeinde Hilgenroth heute

In der Mitte des Landkreises Altenkirchen
Geographisch liegt die Kirchengemeinde Hilgenroth ziemlich genau in der Mitte des Landkreises Altenkirchen zwischen den Kleinstädten Wissen und Altenkirchen in einer landschaftlich ausgesprochen reizvollen Gegend.
Zahlenmäßig gehört sie mit etwa 1.100 Gemeindegliedern zu den kleineren Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland. Doch diese leben in einem recht großen Gebiet verteilt auf zahlreiche Ortschaften und Weiler. Der größte Ort der Gemeinde ist Eichelhardt, dort befindet sich auch das Gemeindezentrum, das Gemeindebüro und das Pfarrhaus. Hilgenroth ist das alte Kirchdorf mit einer sehenswerten Kirche, deren Mauern bereits im Hochmittelalter errichtet wurden.
Die weiteren Ortschaften der Kirchengemeinde Hilgenroth sind Helmeroth, Flögert, Langenbach, Idelberg, Hofacker, Isert, Nassen, Racksen, Obererbach, Hacksen, Ölsen, Pfaffenseifen und Eng. Mancher, der in einer Großstadt lebt, wird sich kaum vorstellen können, dass viele dieser Ortschaften lediglich auf schmalen Straßen oder landwirtschaftlichen Nutzwegen zu erreichen sind, was vor allem im Winter manchmal ein nicht ganz risikoloses Abendteuer ist.
Trotz des ländlichen Charakters der Landschaft finden viele Mitglieder der Kirchengemeinde in Industriebetrieben und zahlreichen kleineren Handwerksbetrieben und Dienstleistern Arbeit. Landwirtschaft spielt nur noch bei wenigen als Nebenerwerb eine Rolle.

Positive Gemeindeentwicklung
Wir sind froh und dankbar darüber, dass sich unsere Kirchengemeinde in den letzten Jahren positiv entwickelt hat.

  • Die Teilnahme an unseren Gottesdiensten steigt seit 6 Jahren langsam aber stetig an. Durchschnittlich kommen heute knapp 100 Menschen pro Woche in unsere Gottesdienste.
  • Ebenso ist die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in dem verbindlichen Übernehmen von Verantwortung und Aufgaben für die Kirchengemeinde engagieren, deutlich gewachsen. Ende 2000 waren dies ca. 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fester Verantwortung, 2004 49, Anfang 2006 über 60. Hinzu kommt ein großer Kreis von Menschen, die sich punktuell bei Festen und einzelnen Projekten teilweise sehr engagiert einbringen. Und nicht zuletzt engagieren sich knapp 40 Frauen und Männer in unseren beiden Chören.
  • Auch die Finanzentwicklung gestaltet sich trotz auch bei uns sinkender Einnahmen aus Kirchensteuermitteln erfreulich. Dank der Spendenbereitschaft der Mitglieder unserer Gemeinde und vor allem auch Dank der Beiträge des Freundeskreises der Kirchengemeinde finanzieren wir unsere Arbeit zu einem Anteil von aktuell ca. 14% aus Spenden. Über die Jahre hinweg ist das Spendenaufkommen erheblich gewachsen.
  • Hierdurch gab es in den letzten 1 ½ Jahren einen Aufwärtstrend bei unserer Kinder und Jugendarbeit. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Almersbach und dem CVJM-Kreisverband gelang es, eine zeitlich befristete Jugendleiterstelle einzurichten, die im Wesentlichen durch Spenden abgesichert es, was den Anteil der Kirchengemeinde Hilgenroth betrifft.
  • Ein wenig stolz sind wir über die Wahlbeteiligung bei den letzten Presbyteriumswahlen 2004. Sie lag bei über 30%, im Kirchdorf Hilgenroth sogar bei 45%. Die zeigt, dass das Presbyterium als Organ der Gemeindeleitung von den Menschen wahr- und ernstgenommen wird.

Unser Profil
Grundlegend für unsere Arbeit ist unsere Gemeindekonzetion, die vom Presbyterium im Sommer 2002 beschlossen und Anfang 2005 überarbeitet wurde.
Mitte des Gemeindelebens ist der Gottesdienst, der oft von Chören oder anderen musikalisch aktiven Gruppen mitgestaltet wird.
Familien mit Kindern haben in unserem Gemeindeleben einen festen Platz. Die Kinder- und Jugendarbeit, die wir gemeinsam mit dem CVJM aufbauen, hat einen hohen Stellenwert.
Wichtig ist es uns, andere Menschen neugierig auf den Glauben an Jesus Christus zu machen und diesen Glauben gemeinschaftlich zu leben. Gemeindeseminare und Bibelarbeit haben ebenso ein zentralen Platz in unserem Gemeindeleben wie ein Gebetskreis. Ein starke und aktive Frauenhilfe ist eine unverzichtbare Stütze unseres Gemeindelebens.
Die besondere Gabe unserer Gemeinde sind Musik und Gesang. Zahlreiche Chöre gibt es auf dem Gebiet unserer Gemeinde, wir selbst haben einen Kirchenchor und gemeinsam mit der Kirchengemeinde Kroppach und der Evangelischen Gemeinschaft Helmorother Höhe einen Posaunenchor. Bei besonderen Anlässen bildet unser Presbyterium einen Chor, den sogenannten „Presbychor“, dessen Beiträge durchaus Anerkennung finden. Wer richtig kräftigen Gemeindegesang erleben möchte, sollte einmal nach Hilgenroth oder Eichelhardt zum Gottesdienst kommen. Manchmal wird er dann sogar erleben können, wie die Gemeinde vor allem liturgische Elemente im Gottesdienst spontan mehrstimmig singt.

Kooperation mit Partnern
Unsere Stärke beziehen wir zum Teil auch aus der Kooperation mit anderen Partnern.
Eine gute Zusammenarbeit hat sich mit den Vereinen und Kommunen im Bereich unserer Gemeinde entwickelt. Mindestens einmal im Jahr gibt es ein Kooperationstreffen, bei dem Termine abgesprochen und gemeinsame Projekte geplant werden. Höhepunkte sind zum Beispiel das gemeinsame Erntedankfest, dass wir rund um die Hilgenrother Kirche im Rythmus von 2-4 Jahren durchführen oder der Freiluftgottesdienst auf dem Sonnenberg am Himmelfahrtstag. Wichtiger Partner ist auch der kommunale Kindergarten.
Gemeinsam kann man mehr erreichen, dieser Grundsatz realisiert sich auch in der Kooperation mit unseren übergemeindlichen Partnern. Alleine hätten wir kaum eine hauptamtliche Kraft für die Kinder- und Jugendarbeit anstellen können. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Almersbach und dem CVJM-Kreisverband ist uns dies gelungen. Mit den Gemeinden in der Region engagieren wir uns für die Ökumene (Friedensgebete, ökumenischer Kreuzweg der Jugend, Weltgegebtstag). Der Posaunenchor ist ein Kooperationsprojekt. Außerdem gibt es vielfache Berührungspunkte mit Nachbargemeinden durch Kanzeltausch, gegenseitige Urlaubsvertretung bei den Pfarrerinen und Pfarrern und die ökumenische Sozialstation Altenkirchen. Wir sind offen für die Zusammenarbeit in der Region Altenkirchen und erwarten uns von der Kooperation mit den dort angesiedelten Gemeinden eine Stärkung der Gemeindearbeit und ein vielfältigigeres Angebot auch für unsere Gemeindeglieder.

Am Schluss das Wichtigste: wir danken Gott für seinen Segen, den er uns vielfältig auch nach schwierigen Etappen immer wieder geschenkt hat.

 

Innenansicht

 
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